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Hundefreilauf Krefeld e.V.

Hier dürfen Hunde einfach rennen.

Ein sicherer Ort an der Latumer Straße, an dem Hunde frei laufen, rennen und spielen können.

FreitagSamstagSonntag+ Silvester und Neujahr
Benny, ein großer heller Hund, läuft über die Wiese

Worum es geht

Freilauf mit Regeln, die jeder kennt

Viele Hunde kommen im Alltag selten dazu, ohne Leine richtig Tempo zu machen. Bei uns geht das: auf einer eingezäunten Mischobstwiese an der Latumer Straße, aufgeteilt in drei Parzellen. So können wir Hunde, die gerade nicht gut zusammenpassen, auf verschiedene Bereiche verteilen.

Damit sich Hunde und Menschen wohlfühlen, gibt es eine Platzordnung und während der Öffnungszeiten eine Aufsicht vor Ort. Weiter unten findet ihr jede Regel mit einer kurzen Erklärung, warum es sie gibt.

Jacques, ein Hund mit langem rotbraunem Fell und schwarzer Maske, steht auf der Wiese
In Erinnerung an Jacques. Er gehörte Frank, dem Gründer des Hundefreilauf Krefeld.

Öffnungszeiten und Eintritt

Wann ihr kommen könnt

Sommerzeiten

15:30 bis 18:00 Uhr

Freitag, Samstag, Sonntag

Winterzeiten

14:30 bis 17:00 Uhr

Freitag, Samstag, Sonntag

Wir stellen am Wochenende nach der offiziellen Zeitumstellung um.

Silvester und Neujahr

Am 31.12. und 1.1. haben wir immer geöffnet, egal auf welchen Wochentag sie fallen, jeweils 14:30 bis 17:00 Uhr. So können eure Hunde in einem geschützten Bereich frei laufen, fernab von zu frühem Feuerwerk.

Geschlossen bei Regen und Hitze

Bei Regen und ab 30 Grad bleibt der Platz zu, zum Schutz eurer Hunde. Hunde kühlen sich fast nur über Hecheln ab, wer bei Hitze rennt, überhitzt schnell. Auf nasser Wiese rutschen rennende Hunde leicht weg.

Eintritt

4 €für den ersten Hund 2 €für jeden weiteren Hund aus demselben Haushalt

Zwei Hunde aus einem Haushalt: 6 €. Zwei Hunde aus zwei Haushalten: 8 €.

Bezahlt wird am besten bar an der Kasse im Carport.

Euer erster Besuch

Das solltet ihr vorher wissen

  1. Impfpass mitbringen. Beim ersten Besuch zeigt ihr den gültigen Impfpass jedes Hundes vor: Staupe, Parvovirose und Tollwut.
  2. Welpen ab 14 Wochen. Die letzte Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen.
  3. Gesund und nicht läufig. Hunde mit ansteckender Krankheit, Durchfall oder Husten und läufige Hündinnen bleiben zu Hause.
  4. Spielzeug bleibt im Auto. Bälle, Stöcke und Zerrspielzeug sind auf dem Gelände nicht erlaubt.
  5. Geschirr ab in der Schleuse. Ein einfaches Halsband ohne Zierschmuck, Flohband und Tracker dürfen dranbleiben.
  6. Kinder nur mit Begleitung. Erziehungsberechtigte oder eine volljährige Begleitperson haben jederzeit die Aufsicht.
Drei Hunde beschnuppern sich auf der Wiese

Lageplan

So ist das Gelände aufgeteilt

Latumer Straße 200, 47809 Krefeld. Der Eingang mit der Schleuse liegt an der Nordspitze direkt an der Straße. In Parzelle 2 und 3 geht es meist ruhiger zu als in Parzelle 1.

Lageplan Hundefreilauf Krefeld Langgestrecktes Gelände von Nordwest nach Südost. Eingang mit Schleuse an der Nordspitze an der Latumer Straße, Toilette direkt daneben, dahinter Sandkasten und Carport mit Kasse. In den Parzellen sind die Mülltonnen eingezeichnet. Drei Parzellen hintereinander, verbunden über zwei Durchgänge am südwestlichen Zaun. Latumer Straße Carport Parzelle 1 Parzelle 2 Parzelle 3 Eingang Schleuse WC Durchgang Durchgang N 0 50 m
Schematische Darstellung, nicht maßstabsgenau. Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende.
  • Eingang mit Schleuse. Hier leint ihr an und ab. Immer nur eine Familie mit ihren Hunden gleichzeitig.
  • WCToilette. Etwa drei Meter nordöstlich der Tür, durch die ihr aus der Schleuse aufs Gelände kommt. Sie wird jeden Mittwoch gründlich und professionell gereinigt.
  • Sandkasten. Zwischen Toilette und Carport. Der einzige Ort, an dem eure Hunde buddeln dürfen.
  • Carport. Hier wird bezahlt.
  • Durchgänge. Sie verbinden die Parzellen am südwestlichen Zaun. Sind die Türen offen, haltet ihr den Bereich davor frei.
  • Mülltonnen: schwarz mit gelbem Deckel. Eure Kotbeutel gehören ausschließlich dort hinein. Wo die Tonnen stehen, seht ihr im Plan.

Nicht am falschen Tor landen

Direkt nördlich von uns liegt das Gelände des VNHF (Verein niederrheinischer Hundefreunde). Das ist ein anderer Verein. Vom Heidbergsweg kommend folgt ihr der Latumer Straße etwa 200 Meter Richtung Süden. Das VNHF-Gelände liegt links, unser Eingang kommt direkt danach, hinter dem Feldweg, ebenfalls links an der Straße.

Parken

Eigene Parkplätze haben wir nicht. Ihr könnt am Friedhof am Heidbergsweg parken, von dort sind es drei bis fünf Minuten zu Fuß. Oder ihr parkt an der Latumer Straße rechts und links des landwirtschaftlichen Wegs. Einfahrten bleiben bitte frei.

Platzordnung

Unsere Regeln, kurz erklärt

Mit dem Betreten erkennt ihr die Platzordnung an. Verbindlich ist der Regeltext, die Erklärung darunter sagt euch, warum es die Regel gibt. Stand: 15.10.2026.

1Aufsicht und Hausrecht

Zwei Augenpaare vor Ort

RegelWährend der Öffnungszeiten sind in der Regel mindestens zwei Aufsichtspersonen vor Ort.

Warum?Auf einem Gelände mit drei Parzellen sieht eine Person allein nicht alles. Zu zweit kann einer eingreifen, während der andere den Überblick behält.

Wer hier das Sagen hat

RegelDie Aufsichtspersonen und Vereinsmitglieder haben Hausrecht. Ihren Anweisungen folgt ihr.

Warum?Wenn es brenzlig wird, muss in Sekunden entschieden werden, ohne Diskussion am Zaun. Wer zur Aufsicht gehört, seht ihr unten bei den Ansprechpartnern.

Die Verantwortung bleibt bei euch

RegelDie Aufsicht greift ein, wenn niemand sonst es tut. Die Verantwortung für euren Hund bleibt trotzdem immer bei euch, auch wenn die Aufsicht anwesend ist.

Warum?Die Aufsicht kann nicht jeden Hund gleichzeitig im Blick haben. Ihr kennt euren Hund am besten und merkt als Erste, wenn eine Situation kippt.

2Zutritt

Impfpass beim ersten Besuch

RegelBeim Erstbesuch bringt ihr den gültigen Impfpass jedes Hundes mit. Zutritt haben nur Hunde, die vollständig gegen Staupe, Parvovirose und Tollwut geimpft sind.

Warum?Staupe und Parvovirose sind hoch ansteckend und für Hunde oft lebensgefährlich, Tollwut ist auch für Menschen gefährlich. Wo viele Hunde zusammenkommen, schützt der Impfschutz aller jeden einzelnen Hund.

Welpen ab 14 Wochen

RegelWelpen kommen erst ab einem Alter von 14 Wochen auf das Gelände. Außerdem muss ihre letzte Impfung mindestens 14 Tage zurückliegen.

Warum?Nach einer Impfung braucht das Immunsystem Zeit, bis der Schutz steht. Vorher wäre der Besuch für den Welpen ein unnötiges Risiko.

Kranke und läufige Hunde bleiben zu Hause

RegelIhr bleibt mit Hunden zu Hause, die ansteckend krank sind, Durchfall oder Husten haben oder läufig sind.

Warum?Durchfall und Husten verbreiten sich unter Hunden schnell. Eine läufige Hündin bringt die Rüden auf dem Platz in Aufregung, und zwischen den Rüden gibt es dann leicht Streit.

Schutz für die Jüngsten

RegelWerden Welpen oder Junghunde (bis 12 Monate, große Rassen bis 18 Monate) gejagt oder umgerannt, bittet die Aufsicht euch, auf eine ruhigere Parzelle zu wechseln.

Warum?Junge Hunde lernen gerade, wie Begegnungen mit anderen Hunden ablaufen. Wer dabei ständig umgerannt wird, lernt das Falsche. Ruhiger geht es meist in Parzelle 2 und 3 zu. Große Rassen brauchen länger, bis sie ausgewachsen sind, deshalb gilt für sie die längere Grenze.

Nur so viele Hunde, wie ihr im Blick habt

RegelIhr nehmt nur so viele Hunde mit, wie ihr jederzeit sicher beaufsichtigen könnt. Im Zweifel entscheidet die Aufsicht.

Warum?Drei Hunde in drei Ecken der Wiese kann niemand gleichzeitig abrufen. Eingreifen funktioniert nur, wenn ihr wisst, wo jeder eurer Hunde gerade ist.

Kinder nur mit Begleitung

RegelKinder kommen nur mit Erziehungsberechtigten oder einer volljährigen Begleitperson, die jederzeit die Aufsichtspflicht hat.

Warum?Kinder können Hundeverhalten noch nicht sicher lesen. Ein Erwachsener in der Nähe sieht rechtzeitig, wenn einem Hund die Situation zu viel wird.

Erst fragen, dann streicheln

RegelKinder gehen nur zu fremden Hunden, wenn der Halter es erlaubt.

Warum?Nicht jeder Hund mag fremde Kinder, und nur sein Mensch weiß, wie er reagiert.

Langsam und leise

RegelIhr haltet eure Kinder an, nicht zu rennen und nicht zu schreien.

Warum?Ein rennendes, kreischendes Kind lädt viele Hunde zum Hinterherjagen ein. Das endet schnell mit einem umgerannten Kind oder einem Zwicken in die Kleidung.

3Schleuse und Durchgänge

Eine Familie, eine Schleuse

RegelIhr betretet die Schleuse nur mit den Menschen und Hunden, mit denen ihr gekommen seid. Alle anderen warten, bis die Schleuse frei ist.

Warum?In der engen Schleuse sind die Hunde noch an der Leine und können nicht ausweichen. Treffen dort fremde Hunde aufeinander, steigt die Anspannung sofort.

Geschirr ab, einfaches Halsband darf bleiben

RegelIhr nehmt eurem Hund das Geschirr ab. Ein einfaches Halsband ohne Zierschmuck, Flohbänder und Tracker dürfen am Hund bleiben.

Warum?Beim Spielen verhaken sich Zähne und Pfoten leicht in Geschirren und Anhängern. Im schlimmsten Fall hängen zwei Hunde aneinander fest und geraten in Panik.

Zügig durch, Durchgänge frei

RegelIn der Schleuse leint ihr eure Hunde zügig ab und an. Die Durchgänge zu den Parzellen haltet ihr frei, solange die Türen dort geöffnet sind.

Warum?Wer in der Schleuse oder vor einem offenen Durchgang stehen bleibt, schafft einen Engpass. An Engpässen kommen sich Hunde zu nah, und dort gibt es am ehesten Streit.

4Aufsichtspflicht der Halter

Ihr wisst, was euer Hund gerade tut

RegelEuer Hund ist immer in Sicht- oder Rufweite, und ihr wisst, was er gerade tut. Das gilt auch, wenn ihr aufs Handy schaut.

Warum?Ärger zwischen Hunden kündigt sich meist ein paar Sekunden vorher an. Wer in diesen Sekunden hinschaut, kann abrufen, bevor etwas passiert.

Früh eingreifen

RegelIhr greift ein, sobald euer Hund einen anderen Hund bedrängt, verfolgt oder festhält, oder sobald euer Hund sich der Situation erkennbar entziehen will. Eingreifen heißt: euren Hund abrufen, anleinen oder aus der Situation nehmen. Die Aufsicht darf euch dazu auffordern.

Warum?Ein Hund, der ausweichen will, zeigt deutlich, dass ihm die Situation zu viel ist. Holt ihr ihn oder den anderen Hund raus, muss er sich nicht selbst wehren.

5Sitzen und Gruppen

Stühle an den Rand

RegelIhr stellt Stühle nur an den Außenrändern des Geländes auf, die mittleren Bereiche gehören den Hunden.

Warum?Die Mitte der Wiese ist die Rennstrecke. Ein Stuhl dort ist ein Hindernis, in das ein Hund mit vollem Tempo hineinlaufen kann.

Kein Stuhlkreis

RegelStühle stellt ihr niemals im Kreis oder Halbkreis auf.

Warum?In der Mitte eines Kreises entsteht ein Platz, den Hunde schnell als ihren eigenen verteidigen. Ein Hund, der neu dazukommt, trifft dann auf mehrere Hunde gleichzeitig und hat kaum Raum zum Ausweichen.

Höchstens vier pro Gruppe

RegelEine Gruppe, ob sitzend oder stehend, hat höchstens 4 Personen. Haben die Hunde zu wenig Platz, bittet die Aufsicht euch, auch kleinere Gruppen zu teilen.

Warum?Große Gruppen ziehen viele Hunde an einer Stelle zusammen, und dort wird es eng. Außerdem schaut in einem guten Gespräch kaum noch jemand auf den eigenen Hund.

Vier Meter Abstand

RegelZwischen zwei Gruppen haltet ihr mindestens 4 Meter Abstand.

Warum?Stehen zwei Gruppen dicht beieinander, entsteht dazwischen eine Gasse. Hunde, die dort aufeinandertreffen, können nicht ausweichen.

Sitzen ist immer erlaubt

RegelWer nicht gut zu Fuß ist, darf immer sitzen. Es gelten aber trotzdem die Regeln für Gruppen.

Warum?Niemand soll wegen der Regeln zu Hause bleiben müssen. Die Gruppenregeln gelten trotzdem, weil sie die Hunde schützen.

6Verhalten der Hunde

So sieht Spiel aus

RegelSpiel: Die Hunde tauschen die Rollen, mal jagt der eine, mal der andere. Der Gejagte kann jederzeit aufhören. Das lasst ihr laufen.

Warum?Gutes Spiel erkennt ihr am Rollentausch. Solange jeder mal jagt und mal gejagt wird und jeder aufhören kann, haben beide Spaß.

Wenn aus Spiel Hetzen wird

RegelHetzen: Ein Hund will weg oder duckt sich und wird trotzdem weiter gejagt, auch wenn mehrere Hunde hinterherlaufen. Das ist kein Spiel. Ihr greift ein, egal ob euer Hund jagt oder gejagt wird.

Warum?Für den gejagten Hund ist das purer Stress. Und ein Hund, der oft hetzt, gewöhnt sich daran, dass das funktioniert. Deshalb greifen beide Halter ein.

Anstarren ist eine Warnung

RegelAnstarren: Ein Hund starrt einen anderen an und wird dabei steif. Das ist kein Spiel, sondern eine Warnung. Ihr ruft euren Hund ab, egal ob er anstarrt oder angestarrt wird.

Warum?Ein steifer Körper und ein fester Blick sind oft das letzte Signal vor einer Rauferei. Abrufen löst die Spannung, bevor sie sich entlädt.

Bei einer Rauferei: Hände weg

RegelBei Raufereien ruft ihr eure unbeteiligten Hunde ruhig ab und holt gleichzeitig die Aufsicht. Ist euer eigener Hund beteiligt, trennt ihr ihn. Bei fremden Hunden hilft, wer es sicher kann, mit der Stimme. Greift nicht mit den Händen zwischen die Hunde.

Warum?Unbeteiligte Hunde schließen sich einer Rauferei schnell an, deshalb holt ihr sie zuerst raus. Wer mit den Händen dazwischengeht, wird leicht gebissen, auch vom eigenen Hund.

Manchmal passt es nicht

RegelVertragen sich Hunde nicht oder bedrängt ein Hund andere ständig, bittet die Aufsicht euch, eine andere Parzelle zu nutzen.

Warum?Nicht jeder Hund mag jeden. Mit drei Parzellen können wir Hunde trennen, ohne dass jemand nach Hause fahren muss.

7Futter, Spielzeug, Buddeln

Fremde Hunde nur mit Erlaubnis füttern

RegelFremde Hunde füttert ihr nur mit Einverständnis des Halters.

Warum?Um Futter streiten Hunde schnell. Außerdem verträgt nicht jeder Hund alles, und nur sein Mensch weiß, was er fressen darf.

Belohnen mit Abstand

RegelEigene Hunde dürft ihr mit Futter belohnen, wenn kein fremder Hund näher als 2 Meter ist.

Warum?Steht ein fremder Hund daneben, will er mitnaschen, und an eurer Hand gibt es Streit.

Bälle bleiben zu Hause

RegelSpielzeug bringt ihr nicht mit und benutzt es nicht auf dem Gelände. Auch Fallobst und Stöcke werft ihr nicht.

Warum?Ein Ball ist für viele Hunde das Wertvollste auf der Wiese. Fünf Hunde hinter einem Ball heißt fünf Hunde, die gleichzeitig dasselbe wollen. Ein geworfener Apfel ist für Hunde auch nur ein Ball.

Buddeln nur im Sandkasten

RegelEure Hunde buddeln nur im Sandkasten. Löcher auf der Wiese schließt ihr sofort.

Warum?Ein Loch in der Wiese ist eine Stolperfalle. Ein Hund, der mit vollem Tempo hineintritt, kann sich schwer verletzen, und Menschen knicken darin um.

8Sauberkeit

Jeden Haufen finden

RegelIhr entfernt Hundehaufen sofort und nutzt die bereitgestellten Beutel und Mülleimer. Im Herbst fällt auf unserer Mischobstwiese viel Laub, das die Suche erschwert. Trotzdem sucht ihr, bis ihr jede Hinterlassenschaft eures Hundes gefunden habt.

Warum?Hundekot kann Würmer und andere Erreger übertragen, und niemand möchte reintreten. Die vollen Beutel gehören in die schwarzen Tonnen mit gelbem Deckel.

9Vorfälle und Maßnahmen

Vorfälle immer melden

RegelBei Biss oder Rauferei informiert ihr die Aufsicht. Wurde ein Mensch oder ein Hund verletzt, tauscht ihr Halterdaten und, soweit vorhanden, Versicherungsdaten aus.

Warum?Die Aufsicht muss wissen, was passiert ist, auch wenn es glimpflich ausging. Bei Verletzungen braucht ihr die Daten des anderen Halters für Tierarzt und Versicherung.

Erst reden, dann Konsequenzen
RegelBei Regelverstößen gilt in der Regel diese Reihenfolge:
  1. Die Aufsicht spricht euch an.
  2. Die Aufsicht bittet euch, eine andere Parzelle zu nutzen.
  3. Die Aufsicht verwarnt euch.
  4. Die Aufsicht spricht einen Platzverweis aus.

Warum?Viele Regelverstöße passieren aus Unwissen. Deshalb sprechen wir euch zuerst an, bevor es Konsequenzen gibt.

Bei echter Gefahr sofort

RegelBei absichtlicher (Vorsatz) oder grob fahrlässiger Gefährdung von Menschen oder Hunden darf die Aufsicht Stufen überspringen und sofort einen Platzverweis aussprechen. Grob fahrlässig heißt: Ein Halter ignoriert eine klare Gefahr, zum Beispiel greift er trotz Warnung nicht ein, und sein Hund verletzt einen anderen.

Warum?Wenn Menschen oder Hunde in Gefahr sind, geht Sicherheit vor der Stufenfolge.

Wer einen Platzverweis aussprechen darf

RegelPlatzverweise können alle Aufsichtspersonen und Vereinsmitglieder aussprechen. Ob ein Platzverweis für einen Tag oder dauerhaft gilt, liegt im Ermessen der Person, die ihn ausspricht, und richtet sich nach Schwere und Häufigkeit des Verstoßes.

Warum?Entscheidungen müssen vor Ort fallen können, ohne dass erst jemand angerufen werden muss.

10Fotos

Erst fragen, dann fotografieren

RegelFotos und Videos von Menschen und Hunden macht ihr nur mit Einverständnis der Menschen, bei Hunden mit Einverständnis des Halters.

Warum?Nicht jeder möchte sich oder seinen Hund im Internet wiederfinden. Das Recht am eigenen Bild gilt auch auf der Hundewiese.

11Haftung

Betreten auf eigene Verantwortung

RegelBetreten auf eigene Verantwortung. Halter haften für Schäden ihrer Hunde. Der Verein haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

Warum?Wir stellen das Gelände zur Verfügung. Für euren Hund haftet ihr hier genauso wie überall sonst.

Mehrere Hunde buddeln und spielen im Sandkasten

Ansprechpartner

Das sind wir

Wir sorgen vor Ort dafür, dass die Platzordnung eingehalten wird. Das alles machen wir ehrenamtlich, in unserer Freizeit. Unseren Anweisungen folgt ihr bitte. Spätestens nach dem ersten Besuch kennt ihr uns.

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Susanne
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